Das Endocannabinoid-System (ECS)

Wir wissen es hat einen schwierigen Namen, aber Du wirst Dich daran gewöhnen, vor allem wenn Du verstehst, wie wichtig es für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden ist.

Obwohl es scheint, als sei es ein neues Thema, und dass die meisten von uns nicht vertraut sind mit Cannabis-Forschung, wurde über Hanf und besonders CBD sehr wohl viel erforscht und herausgefunden.

Solltest Du unseren Artikel, warum Cannabis so gut von unserem Körper aufgenommen wird, gelesen hast (oder vielleicht hast Du es woanders gelesen), weißt Du wahrscheinlich schon ein bisschen darüber. Wie auch immer, lass uns klarstellen, wie dieses System funktioniert.

Ein System zur Regulierung von Schmerz und Freude

Laut dem “Project CBD”, eine von Journalisten geführte und sehr informative Seite über Cannabis, ist das Endocannabinoid-System ein bio- chemisches Kommunikationssystem in unserem Körper. Es hat besondere Funktionen, die entscheidend für unser Wohlbefinden sind.

Das Endocannabinoid-System besteht aus einem Satz von Rezeptoren im Gehirn und anderen Teilen des Körpers. Der Name kommt tatsächlich von den gleichnamigen chemischen Bestandteilen – Endocannabinoide. Wirklich, ich habe tatsächlich Cannabinoide in meinem Körper? Ja, irgendwie schon. Lies weiter

Zwei Rezeptor-Typen

Wir verfügen über zwei unterschiedliche Typen von Rezeptoren in unserem Körper: CB1, welche im Gehirn gefunden werden. Und CB2, welche sich im Nervensystem, im Darm und im Bindegewebe befinden.

Blesching, U. (2015). Cannabis Health Index : Combining the Science of Medical Marijuana with Mindfulness Techniques to Heal 100 Chronic Symptoms and Diseases. California: North Atlantic Books


Endocannabinoide sind chemische Verbindungen, die unser Körper aus Fettsäuren (zum Beispiel Omega-3) produziert. Diese Rezeptoren helfen Grundfunktionen unseres Stoffwechsels zu regulieren: Regulierung von Schmerzen, Freude, Stimmung, Verdauung und motorischer Kontrolle. Wenn dieses System aus der Balance gerät, der Körper also aufhört, diese natürlichen Cannabinoide, die für eine normale Funktion notwendig sind, zu produzieren und diese Funktionen dadurch verändert werden, fühlen wir uns krank, leiden an Schmerzen und sind schlechter Stimmung.

Die Verbindung zwischen diesem System und Cannabis besteht darin, dass Cannabinoide (Moleküle der Cannabis Pflanze) mit dem Endocannabinoid-System und deren Rezeptoren interagieren oder besser, es aktivieren.

Homöostase und das Endocannabinoid-System

Homöostase ist ein selbstregulierender Prozess, um bei biologischen Systemen Stabilität und Gleichgewicht herzustellen. Dies geschieht durch Anpassung an Bedingungen, die optimal fürs Überleben sind. Das bedeutet, dass unser Organismus über Ressourcen verfügt, sich selbst zu regulieren. Einen großen Teil übernimmt dabei das Endocannabinoide-System. Deswegen trägt das Konsumieren von Cannabinoiden zur Stimulation der Homöostase, ausgeführt durch das Endocannabinoid-System, bei.

Also mein Körper kann selbst Schmerz heilen?

Ja, man könnte so sagen. Was klar ist, ist das CBD eine große Hilfe bei der natürlichen Selbstregulation des Körpers ist, da es hilft die Homöostase zu aktivieren.

Wie hat man das Endocannabinoid-System entdeckt?

Das Studieren und die Erforschung von Cannabis als Rohstoff oder medizinische Substanz war und ist keine einfache Aufgabe. Dennoch gibt es immer wieder Risse, durch das Licht scheint. Einer dieser Risse ist Dr. Mechoulam (Ja, er ist der Mann auf dem Bild).

Bekannt in einigen Fällen als “Vater von Marihuana” für seine revolutionäre Forschung und seine großartigen Entdeckungen, entschied er sich die Pflanze vom gleichen Standpunkt aus, wie auch andere Substanzen, zu untersuchen. Überrascht, das die Forschergemeinde sich seit mehr als 150 Jahren der Erforschung von Morphin und Kokain, als isolierte Substanzen, widmen, aber nicht Cannabis, beschloss er diese vergessene Substanz zu untersuchen. Er war der erste moderne Wissenschaftler, dem es gelang eines der Moleküle von Cannabis zu isolieren. Tatsächlich handelt es sich um das im Freizeitgebrauch wohl bekannteste: THC, kurz für Δ9-Tetrahydrocannabinol.

Seine Forschung in den 1960ern basierte auf der Untersuchung von Haschisch von einer Polizeistation in Israel. Zusätzlich zu THC, schaffte er es auch CBD, Cannabidiol, zu isolieren. Besonders diese Komponente zeigte großartige medizinische Wirkung bei Psychosen, der Behandlung von Schmerzen und epileptischen Anfällen.

1992 entdeckte Dr. Mechoulam das Endocannabinoid-System. Gemäß seiner Studien ist es also kein Zufall, dass wir Cannabinoide konsumieren. Mechoulam fand heraus, dass Cannabinoide sich sowohl an verschiedene Bereiche des Gehirns andocken, als auch an die Regionen des Gehirns, wo sich Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems befinden. Durch seine Forschungen erkannte er, wie wichtig Anandamide, ungesättigte Fettsäuren des zentralen Nervensystems (Neurotransmitter), sind. Diese Anandamide sind gekoppelt an die Kontrolle von Krebszellwachstum. Laut “Europa Press” kommt die ursprüngliche Bedeutung vom Sanskrit-Wort “ananda”, was “Freude und höchstes Glück” bedeutet. Aufgrund des weltweiten Verbotes von Marihuana, kennen wir aber immer noch nicht alle Eigenschaften. Die Erforschung dieses Neurotransmitters dauert bis heute an. Wir behalten die Fortschritte dieser Forschung im Auge und informieren Dich darüber.

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